Matheeule.de/ Eltern/ Klasse 2/Das kleine Einmaleins

Das kleine Einmaleins

Erst das Bild, dann das Tempo. Verstanden wird das Einmaleins, bevor es auswendig sitzt.

Was passiert da?

Multiplizieren heißt in Klasse 2 zunächst: gleich große Gruppen zusammenfassen. 4 · 6 sind vier Reihen mit je sechs Punkten. Erst wenn dieses Bild da ist, lohnt sich das Auswendiglernen.

Deshalb ist die Reihenfolge im Buch: erst das Punktefeld, dann die Reihen, dann die Kernaufgaben. Wer die Reihe nur aufsagen kann, hat das Einmaleins noch nicht.

Was zuhause hilft

Kernaufgaben zuerst: die 1er-, 2er-, 5er- und 10er-Reihe und die Quadrataufgaben (3 · 3, 4 · 4 …) sind die Anker. Alles andere lässt sich davon ableiten: 6 · 7 ist 5 · 7 und noch einmal 7. Die Tauschaufgabe halbiert die Lernmenge: Wer 3 · 8 kann, kann auch 8 · 3.

Fragen Sie kurz und ungeordnet ab. Fünf Aufgaben quer durch die Reihen sind mehr wert als eine Reihe der Reihe nach heruntergesagt, denn beim Rechnen steht die Aufgabe nie in ihrer Reihe.

Was dabei schiefgehen kann

Sagt Ihr Kind bei 7 · 8 die ganze 8er-Reihe von vorn auf, ist die Reihe gelernt, die Aufgabe aber nicht. Dann hilft der Umweg über eine Kernaufgabe (5 · 8 = 40, dazu zweimal 8, macht 56) mehr als weiteres Aufsagen.

Umgekehrt ist Auswendigkönnen ohne Bild ebenso brüchig. Fragen Sie deshalb ab und zu „Zeig mir 4 · 6 mit Bausteinen“. Wer das legen kann, hat die Aufgabe wirklich verstanden.

Passende Aufgaben-Erklärungen

← Zurück zur Klassen-Übersicht