Ein Kirchenfenster besteht aus 16 Glasstücken. Jedes Stück hat zwei Merkmale - eine Form (Kreis, Dreieck, Quadrat, Raute) und eine Zahl von 1 bis 4.
In jeder Zeile und in jeder Spalte muss jede Form genau einmal vorkommen. Und in jeder Zeile und in jeder Spalte muss auch jede Zahl genau einmal vorkommen.
Ein paar Stücke sind schon eingesetzt. Manchmal siehst du nur die Form, manchmal nur die Zahl, manchmal beides.
Suche die Zeile oder Spalte, in der schon drei Formen stehen. Die vierte Form ist dann sicher. Genauso bei den Zahlen.
Form und Zahl darfst du getrennt suchen. Die Form kommt oft aus der Zeile und die Zahl aus der Spalte - beides zusammen macht ein Glasstück fertig.
Beispiel
Für Eltern
Was übt diese Aufgabe?
Das Glasfenster übt logisches Schließen über zwei Achsen gleichzeitig. Ein Mini-Sudoku hat ein Merkmal, hier greifen zwei Bedingungen ineinander - das Kind muss beide Systeme im Kopf behalten und darf keins über dem anderen vergessen. Gerechnet wird dabei nichts; die Zahlen sind reine Kennzeichen, genau wie die Formen.
Häufige Stolpersteine
Der häufigste Fehler ist, nur auf die Zahlen zu schauen und die Formen zu vergessen - oder umgekehrt. Ein Stück ist erst fertig, wenn beides stimmt. Und Vorsicht bei der Raute - sie ist höher als breit und nicht dasselbe wie das Quadrat.
So üben Sie zuhause
Vier Sorten Nudeln oder vier Knopfarten in einem 4x4-Raster aus Papier auslegen, so dass in jeder Reihe jede Sorte einmal liegt. Dann Zettel mit den Zahlen 1 bis 4 dazulegen - nach derselben Regel. Wer beides gleichzeitig schafft, hat ein Glasfenster gebaut.
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