Das Wabenfutter

In der Brutwabe sitzen zwei Larven nebeneinander, A und B. Auf jeder steht, wie viel Honig sie braucht.
Rundherum liegen die Vorratswaben. Jede füttert genau eine Larve, und zwar eine, die sie berührt.
Sechs Waben berühren nur eine Larve. Schreibe dort einfach deren Buchstaben hinein.
Die zwei Waben zwischen den Larven berühren beide. Rechne aus, wer sie noch braucht.

Beispiel

2A5A3B4A12A9B1B1A3B2B

Für Eltern

Was übt diese Aufgabe?

Das Wabenfutter übt Rechnen mit einem Nebenzweck. Erst zählt das Kind die drei eigenen Waben einer Larve zusammen, dann fragt es, wie viel noch fehlt, und diese fehlende Zahl sucht es unter den zwei mittleren Waben. Zusammenzählen und Ergänzen stehen so in einer Aufgabe nebeneinander, und die Form der Wabe entscheidet mit, was überhaupt in Frage kommt.

Häufige Stolpersteine

Der häufigste Fehler ist, eine Wabe an beide Larven zu verteilen. Jede Wabe gehört genau einer. Der zweite Fehler ist Raten bei den mittleren Waben. Wer erst die drei eigenen Waben zusammenzählt, sieht die fehlende Zahl und muss nicht probieren. Und manchmal ist eine Larve mit ihren eigenen Waben schon satt, dann bekommt sie von den mittleren keine.

So üben Sie zuhause

Sechs Becher als Waben um zwei Teller stellen und Bausteine als Honig verteilen. Auf jeden Teller einen Zettel mit der Zahl legen. Erst die Becher verteilen, die nur an einem Teller stehen, dann die beiden dazwischen. So wird sichtbar, warum die mittleren zuletzt drankommen.

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