Takt füllen

In der Musik wird gezählt. Ein Takt fasst genau 4 Zählzeiten - nicht mehr und nicht weniger.
Die Form der Note sagt, wie viel sie zählt - eine ganze Note 4, eine halbe Note 2, eine Viertelnote 1.
Oben liegen die Noten aus dem Vorrat, unter jeder steht ihre Zählzeit. Alle müssen in die grauen Felder - jede genau einmal.
Wie viele Noten in ein Feld passen, ist offen. Fehlen 2 Zählzeiten, geht eine halbe Note oder zwei Viertelnoten. Nur eine Verteilung braucht alle Noten auf.

Beispiel

Noten:411
Noten:221

Für Eltern

Was übt diese Aufgabe?

Takt füllen macht die Zerlegung der 4 sichtbar, statt sie zu behaupten. Das Kind sieht, dass 4 = 2 + 2 = 2 + 1 + 1 = 1 + 1 + 1 + 1 ist, weil jede Note genau so breit gedruckt ist, wie sie zählt. Und weil der Vorrat für alle Takte zusammen gilt, muss es die Takte gemeinsam denken statt nacheinander abzuhaken. Wer mag, klatscht die fertige Zeile mit.

Häufige Stolpersteine

Ein Feld ist nicht immer eine einzige Note. Wer in jedes graue Feld genau eine Note legt, kommt meistens nicht auf 4 - oft gehören zwei oder drei Noten hinein.

So üben Sie zuhause

Vier Mal in die Hände klatschen, immer gleich schnell - das ist ein Takt. Jetzt einmal lang klatschen und bis vier zählen (ganze Note), dann zweimal für je zwei Zählzeiten (halbe Noten). Was klingt gleich lang?

Verwandt: Zahlzerlegung, Rechenmauer

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